Trauerfeiern und Beisetzungen

Zum Leben unserer Gemeinde gehört auch das Abschied nehmen von Gemeindegliedern.
Wo gewünscht kommt der Gemeindepfarrer, wenn gewünscht auch zur Sterbebegleitung zu ihnen.

Aber dann gehört natürlich die Trauerfeier auf unserem oder einem anderen Friedhof (soweit der in realistischer Zeit erreichbar ist) und die Beisetzung im Anschluss oder nach der Kremation dazu. Urnenbeisetzungen begleitet der Gemeindepfarrer gern, aber sie könne auch im Familienkreis ohne Pfarrer stattfinden.

Bei einem Todesfall können sie sich direkt an den Pfarrer wenden oder sie lassen alles über einen Bestatter ihrer Wahl organisieren.
Ganz wichtig ist allerdings, dass sie mit dem Pfarrer sprechen bevor sie Termine festsetzen. Nicht immer ist gewährleistet, dass der Wunschtermin realisierbar ist.

Samstags übernehmen wir Trauerfeiern nur in besonderen Ausnahmenfällen, zumal auch von der Stadt Bad Dürrheim her Beisetzungen an diesem Tag nicht vorgesehen sind.

Der Trauergottesdienst hat in der Regel vier Teile.

  • Begrüßung und Eingangsteil mit Lesungen aus dem Alten- und Neuen Testament
  • Ein Rückblick auf das Leben des Menschen, das wir in Gottes Hand legen und um gnädige Aufnahme in Gottes Reich bitten.
  • Eine Ansprache über ein Bibelwort das christliche Hoffnung und Trostzuspruch zugleich enthalten will.
  • Ein Schlussteil mit Gebet und Segen in der Kapelle oder am Grab.

Dazu kommen immer wieder drei Musikstücke (Eingang und Ausgang sowie nach dem Lebenslauf) und wenn möglich drei Kirchenlieder, was oft besser geht, als man denkt.

Es ist immer schön und natürlich auch persönlicher, wenn sie Bibelworte und Liedvorschläge mitbringen, zu denen vom Verstorbenen oder auch zu den Familienangehörigen ein Bezug besteht.

Es ist wünschenswert, dass ein Musiker dabei ist. In Ausnahmefällen kann auch Musik von einer CD gespielt werden.

Am Ende des Trauergottesdienstes erbitten wir in der Regel eine Spende für die Aufgaben der Kirchengemeinde.

Und was ist mit Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind?

Zunächst verstehen wir hinter dem Austritt den Wunsch, auf alles Kirchliche zu verzichten, und das wollen wir auch respektieren. So kann es sein, dass wir es ablehnen die Trauerfeier zu übernehmen. Und klar ist auch, dass wir keine allgemeinen Trauerfeiern ohne christlichen Inhalt übernehmen. Dazu suchen sie sich bitte einen freien Beerdigungsredner.

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